Vorwort des Distriktoberen

Liebe Gläubige, Freunde und Wohltäter!

Sommer- und Ferienlager sowie Familienfreizeiten haben innerhalb der Priesterbruderschaft St. Pius X. eine lange Tradition. Warum nehmen jedes Jahr eine große Anzahl von Priestern, Schwestern, Brüdern, Betreuern und weiteren Helfern (z. B. Köche), diese Mühen auf sich, um diese Lager und Freizeiten anzubieten? Die Eltern ihrerseits legen einen Teil der Verantwortung, 

die ihnen Gott selbst mit der Erziehung ihrer Kinder übertragen hat, in andere Hände. Warum tun sie das und warum ist dies auch so wichtig?

Die Antwort auf beide Fragen ist dieselbe: Die Kinder erhalten und erleben hier etwas, das in der heutigen Zeit wenigstens selten geworden ist. Denn viele Kinder wachsen heute in einer Welt auf, die von Zerstreuung, Oberflächlichkeit und einem ständigen Strom von Eindrücken geprägt ist. Die Welt drängt sich mit ihrem Lärm nicht nur in die Familien, sondern in jede einzelne Seele und erschwert die Fähigkeit zur Innerlichkeit und der Sammlung, kurz, die Fähigkeit, eine lebendige Verbindung mit Gott aufrecht zu erhalten.

Deshalb sind Zeiten wie die Sommerlager, in denen Kinder und junge Menschen Abstand von ihrem Alltag gewinnen können, um für das Gute, Wahre und 

Schöne empfänglich zu werden (oder es zu bleiben), von so großer Wichtigkeit. Ich halte sie für ebenso wichtig wie die regelmäßige Teilnahme an Exerzitien bei Erwachsenen.  

Hier liegt der besondere Wert unserer Ferienlager. 

Den Kindern und Jugendlichen werden nicht bloß einige abwechslungsreiche Ferientage geschenkt, vielmehr erhalten diese Tage durch die tägliche heilige Messe, das gemeinsame Gebet, kleine Katechesen, die Möglichkeit zur heiligen Beichte und die beständige Gegenwart von geistlichen Begleitern (Priestern, Schwestern, Brüdern, Seminaristen) ihre besondere Prägung. Der Glaube ist dann keine Nebensächlichkeit oder bloße Randerscheinung, sondern durchdringt diese Tage wie ganz selbstverständlich. 

Wir kennen auch geistliche Berufungen, deren Ursprung in einem Ferienlager liegt. Welche Gnaden Gott in einer Seele wirken will, wissen wir nicht. Doch jede Anstrengung, Kindern und Jugendlichen den Weg zu Ihm zu erleichtern, kann ein ganzes Leben Frucht tragen. Daher haben diese Mühen und Opfer einen hohen Wert.

Die Sommerlager und -freizeiten 2026 

In der Familienfreizeit und dem Kreuzfahrerlager für Jungen in Haus Nazareth, dem Kajaklager im österreichischen Wildalpen, dem Action-Lager für Jungen im sächsischen Neiße-Malxetal, dem Mädchenlager im Schwarzwald, dem durch die Schwestern der Bruderschaft durchgeführte Kreuzfahrerinnenlager bei Rottweil, der KJB-Wanderwoche im Bayerischen Wald und im KJB-Wanderlager in Südfrankreich kümmerten sich rund 20 Priester, Schwestern, Seminaristen und fast 40 Betreuer und Helfer um beinahe 200 Teilnehmer und ermöglichten ereignisreiche Tage und unvergessliche Erlebnisse. 

Wir vertrauen darauf, dass die in diesen Sommerlagern empfangenen Gnaden noch lange nachwirken. Was dort an Glaubensfreude, Opfergeist und Treue zu Christus und seiner Kirche gewachsen ist, soll auch im Alltag möglichst dauerhaft bewahrt werden. Hinter allen genannten Lagern steht der selbstlose Einsatz zahlreicher Priester, Seminaristen, Betreuer, Helfer und Küchenkräfte, die ehrenamtlich tätig sind und einen Teil ihrer eigenen Ferien opferten, damit junge Menschen gute und fruchtbringende Wochen verbringen konnten. Ihnen gebührt besonderer Dank.

Darum sollten diese Ferienlager für uns alle eine Herzensangelegenheit sein. Unterstützen Sie dieses Werk, ob durch Ihre Gebete, durch eine Spende (zur Unterstützung von Familien, die die Teilnahme ihrer Kinder aus finanziellen Gründen nicht oder nur schwer möglich machen können) oder durch die Anmeldung Ihrer Familie zur Familienfreizeit und Ihrer Kinder zu den Ferienlagern im nächsten Jahr.

Blicken wir mit großer Dankbarkeit auf die durchgeführten Ferienlager in diesem Sommer zurück und freuen wir uns bereits auf die Lager im kommenden Jahr 2027. Allen, die zum Gelingen der verschiedenen Lager und Freizeiten beigetragen haben, ob nun als Organisator, Leiter, Betreuer, Helfer, Spender oder als Teilnehmer, möchte ich ein herzliches Vergelt’s Gott aussprechen.

Mit priesterlichen Segensgrüßen! 

P. Stefan Pfluger 

PS: Mit großer Erleichterung können wir berichten, dass die verheerende Feuersbrunst im Grenzgebiet zu Belgien rechtzeitig zum Stillstand kam – gerade einmal drei Kilometer vor Kloster Reichenstein. Tatsächlich lag zwischen dem Feuer und dem Kloster nur noch Wald. Bei unveränderten Wetter- und Windbedingungen hätte man dort kaum etwas ausrichten können. Durch eine Wind- und Wetteränderung ließ sich die weitere Ausbreitung des Brandes gerade noch aufhalten. Dies erscheint uns wie eine besondere Fügung der göttlichen Vorsehung. Ich danke allen, die die drohende Katastrophe für das Kloster Reichenstein in ihre Gebetsanliegen eingeschlossen haben.

Vorwort des Distriktoberen

Liebe Gläubige, Freunde und Wohltäter!

Sommer- und Ferienlager sowie Familienfreizeiten haben innerhalb der Priesterbruderschaft St. Pius X. eine lange Tradition. Warum nehmen jedes Jahr eine große Anzahl von Priestern, Schwestern, Brüdern, Betreuern und weiteren Helfern (z. B. Köche), diese Mühen auf sich, um diese Lager und Freizeiten anzubieten? Die Eltern ihrerseits legen einen Teil der Verantwortung, 

die ihnen Gott selbst mit der Erziehung ihrer Kinder übertragen hat, in andere Hände. Warum tun sie das und warum ist dies auch so wichtig?

Die Antwort auf beide Fragen ist dieselbe: Die Kinder erhalten und erleben hier etwas, das in der heutigen Zeit wenigstens selten geworden ist. Denn viele Kinder wachsen heute in einer Welt auf, die von Zerstreuung, Oberflächlichkeit und einem ständigen Strom von Eindrücken geprägt ist. Die Welt drängt sich mit ihrem Lärm nicht nur in die Familien, sondern in jede einzelne Seele und erschwert die Fähigkeit zur Innerlichkeit und der Sammlung, kurz, die Fähigkeit, eine lebendige Verbindung mit Gott aufrecht zu erhalten.

Deshalb sind Zeiten wie die Sommerlager, in denen Kinder und junge Menschen Abstand von ihrem Alltag gewinnen können, um für das Gute, Wahre und 

Schöne empfänglich zu werden (oder es zu bleiben), von so großer Wichtigkeit. Ich halte sie für ebenso wichtig wie die regelmäßige Teilnahme an Exerzitien bei Erwachsenen.  

Hier liegt der besondere Wert unserer Ferienlager. 

Den Kindern und Jugendlichen werden nicht bloß einige abwechslungsreiche Ferientage geschenkt, vielmehr erhalten diese Tage durch die tägliche heilige Messe, das gemeinsame Gebet, kleine Katechesen, die Möglichkeit zur heiligen Beichte und die beständige Gegenwart von geistlichen Begleitern (Priestern, Schwestern, Brüdern, Seminaristen) ihre besondere Prägung. Der Glaube ist dann keine Nebensächlichkeit oder bloße Randerscheinung, sondern durchdringt diese Tage wie ganz selbstverständlich. 

Wir kennen auch geistliche Berufungen, deren Ursprung in einem Ferienlager liegt. Welche Gnaden Gott in einer Seele wirken will, wissen wir nicht. Doch jede Anstrengung, Kindern und Jugendlichen den Weg zu Ihm zu erleichtern, kann ein ganzes Leben Frucht tragen. Daher haben diese Mühen und Opfer einen hohen Wert.

Die Sommerlager und -freizeiten 2026 

In der Familienfreizeit und dem Kreuzfahrerlager für Jungen in Haus Nazareth, dem Kajaklager im österreichischen Wildalpen, dem Action-Lager für Jungen im sächsischen Neiße-Malxetal, dem Mädchenlager im Schwarzwald, dem durch die Schwestern der Bruderschaft durchgeführte Kreuzfahrerinnenlager bei Rottweil, der KJB-Wanderwoche im Bayerischen Wald und im KJB-Wanderlager in Südfrankreich kümmerten sich rund 20 Priester, Schwestern, Seminaristen und fast 40 Betreuer und Helfer um beinahe 200 Teilnehmer und ermöglichten ereignisreiche Tage und unvergessliche Erlebnisse. 

Wir vertrauen darauf, dass die in diesen Sommerlagern empfangenen Gnaden noch lange nachwirken. Was dort an Glaubensfreude, Opfergeist und Treue zu Christus und seiner Kirche gewachsen ist, soll auch im Alltag möglichst dauerhaft bewahrt werden. Hinter allen genannten Lagern steht der selbstlose Einsatz zahlreicher Priester, Seminaristen, Betreuer, Helfer und Küchenkräfte, die ehrenamtlich tätig sind und einen Teil ihrer eigenen Ferien opferten, damit junge Menschen gute und fruchtbringende Wochen verbringen konnten. Ihnen gebührt besonderer Dank.

Darum sollten diese Ferienlager für uns alle eine Herzensangelegenheit sein. Unterstützen Sie dieses Werk, ob durch Ihre Gebete, durch eine Spende (zur Unterstützung von Familien, die die Teilnahme ihrer Kinder aus finanziellen Gründen nicht oder nur schwer möglich machen können) oder durch die Anmeldung Ihrer Familie zur Familienfreizeit und Ihrer Kinder zu den Ferienlagern im nächsten Jahr.

Blicken wir mit großer Dankbarkeit auf die durchgeführten Ferienlager in diesem Sommer zurück und freuen wir uns bereits auf die Lager im kommenden Jahr 2027. Allen, die zum Gelingen der verschiedenen Lager und Freizeiten beigetragen haben, ob nun als Organisator, Leiter, Betreuer, Helfer, Spender oder als Teilnehmer, möchte ich ein herzliches Vergelt’s Gott aussprechen.

Mit priesterlichen Segensgrüßen! 

P. Stefan Pfluger 

PS: Mit großer Erleichterung können wir berichten, dass die verheerende Feuersbrunst im Grenzgebiet zu Belgien rechtzeitig zum Stillstand kam – gerade einmal drei Kilometer vor Kloster Reichenstein. Tatsächlich lag zwischen dem Feuer und dem Kloster nur noch Wald. Bei unveränderten Wetter- und Windbedingungen hätte man dort kaum etwas ausrichten können. Durch eine Wind- und Wetteränderung ließ sich die weitere Ausbreitung des Brandes gerade noch aufhalten. Dies erscheint uns wie eine besondere Fügung der göttlichen Vorsehung. Ich danke allen, die die drohende Katastrophe für das Kloster Reichenstein in ihre Gebetsanliegen eingeschlossen haben.

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