Liebe Gläubige, Freunde und Wohltäter!
Die Ankündigung des Generaloberen, dass in unserer Priesterbruderschaft neue Bischöfe geweiht werden sollen, hat ein großes Echo ausgelöst. Wir dokumentieren die entsprechenden Texte auszugsweise in diesem Heft, in ihrer Gänze in einer Sonderbroschüre.
Geben Sie diese gerne interessierten Katholiken weiter! Es ist absolut elementar, dass alle gutwilligen Katholiken die Tragweite und noch mehr die Notwendigkeit dieses Schrittes verstehen. Kernpunkt dafür ist das rechte Verständnis für den Gehorsam.
Erste Kommentare fordern mit erhobenem Zeigefinger unsere Unterordnung unter die Hierarchie. Es genüge nicht, für den Papst zu beten. Ohne diese Unterordnung – mit anderen Worten: ohne Gehorsam – würden wir unweigerlich ins Schisma geraten.
Wenn der Gehorsam darin besteht, ohne eigenes Urteil alles gutzuheißen, was die Vorgesetzten anordnen, führt das zu drastischen Folgerungen. (Muss noch darauf hingewiesen werden, dass in dunklen Zeiten unserer Geschichte schlimme Verbrechen im Namen eines „Gehorsams“ ohne eigene Verantwortung geschahen?)
Im heutigen Kontext bedeutet ein so verstandener Gehorsam, dass wir in letzter Konsequenz alles, was von Rom kommt, gutheißen und als dem Glauben und der Heiligen Schrift entsprechend erklären müssen – unter anderem:
die Erklärung von Abu Dhabi: die Vielfalt der
Religionen als „weiser göttlicher Wille“Amoris Laetitia: Erlaubnis der Sakramente für
Menschen in irregulären VerhältnissenFiducia Supplicans: Erlaubnis von Segnungen
gleichgeschlechtlicher Partnerschaften.
Darf man das Schweigen konservativer Gemeinschaften zu diesen Punkten als Zustimmung auffassen? – Ich denke nicht. Aber es zeigt, bis zu welchem Maß das Damoklesschwert einer Einschränkung der liturgischen Möglichkeiten zu einer klerikalen Selbstzensur führt.
Eine spezifische Tatsache gibt es, die unserer Priesterbruderschaft die notwendige Freiheit gibt, die Wahrheit weiterhin zu verkünden, ohne dass wir uns einen Maul-korb verpassen lassen müssten: Es ist die Tatsache, dass wir durch die gewaltige und beeindruckende Großherzigkeit unserer Freunde und Wohltäter im Lauf der Jahrzehnte eigene Kirchen und Kapellen – wunderschöne dazu! – errichten konnten.
Wir werden mir Ihrer Unterstützung auch weiterhin für die Wahrheit einstehen. Wir unterwerfen uns dem Papst und der Hierarchie – folgen aber nicht in den Punkten, die den Glauben und das Heil der Seelen gefährden.
Beten wir, beten wir viel – für die Kirche und besonders für die kirchliche Hierarchie!
Mit priesterlichen Segensgrüßen
Liebe Gläubige, Freunde und Wohltäter!
Die Ankündigung des Generaloberen, dass in unserer Priesterbruderschaft neue Bischöfe geweiht werden sollen, hat ein großes Echo ausgelöst. Wir dokumentieren die entsprechenden Texte auszugsweise in diesem Heft, in ihrer Gänze in einer Sonderbroschüre.
Geben Sie diese gerne interessierten Katholiken weiter! Es ist absolut elementar, dass alle gutwilligen Katholiken die Tragweite und noch mehr die Notwendigkeit dieses Schrittes verstehen. Kernpunkt dafür ist das rechte Verständnis für den Gehorsam.
Erste Kommentare fordern mit erhobenem Zeigefinger unsere Unterordnung unter die Hierarchie. Es genüge nicht, für den Papst zu beten. Ohne diese Unterordnung – mit anderen Worten: ohne Gehorsam – würden wir unweigerlich ins Schisma geraten.
Wenn der Gehorsam darin besteht, ohne eigenes Urteil alles gutzuheißen, was die Vorgesetzten anordnen, führt das zu drastischen Folgerungen. (Muss noch darauf hingewiesen werden, dass in dunklen Zeiten unserer Geschichte schlimme Verbrechen im Namen eines „Gehorsams“ ohne eigene Verantwortung geschahen?)
Im heutigen Kontext bedeutet ein so verstandener Gehorsam, dass wir in letzter Konsequenz alles, was von Rom kommt, gutheißen und als dem Glauben und der Heiligen Schrift entsprechend erklären müssen – unter anderem:
die Erklärung von Abu Dhabi: die Vielfalt der
Religionen als „weiser göttlicher Wille“Amoris Laetitia: Erlaubnis der Sakramente für
Menschen in irregulären VerhältnissenFiducia Supplicans: Erlaubnis von Segnungen
gleichgeschlechtlicher Partnerschaften.
Darf man das Schweigen konservativer Gemeinschaften zu diesen Punkten als Zustimmung auffassen? – Ich denke nicht. Aber es zeigt, bis zu welchem Maß das Damoklesschwert einer Einschränkung der liturgischen Möglichkeiten zu einer klerikalen Selbstzensur führt.
Eine spezifische Tatsache gibt es, die unserer Priesterbruderschaft die notwendige Freiheit gibt, die Wahrheit weiterhin zu verkünden, ohne dass wir uns einen Maul-korb verpassen lassen müssten: Es ist die Tatsache, dass wir durch die gewaltige und beeindruckende Großherzigkeit unserer Freunde und Wohltäter im Lauf der Jahrzehnte eigene Kirchen und Kapellen – wunderschöne dazu! – errichten konnten.
Wir werden mir Ihrer Unterstützung auch weiterhin für die Wahrheit einstehen. Wir unterwerfen uns dem Papst und der Hierarchie – folgen aber nicht in den Punkten, die den Glauben und das Heil der Seelen gefährden.
Beten wir, beten wir viel – für die Kirche und besonders für die kirchliche Hierarchie!
Mit priesterlichen Segensgrüßen