Vorwort des Distriktoberen

Liebe Gläubige, Freunde und Wohltäter!

Seien Sie bitte nicht erstaunt, in diesem 

Mitteilungsblatt nichts zu finden über das Glaubensfest vom 13. Dezember in Friedrichshafen. Grund dafür ist der sehr frühe Redaktionsschluss, der notwendig war, damit Sie das Blatt trotz der Feiertage rechtzeitig in den Händen halten.

Ich möchte die Gelegenheit nutzen, Ihnen von ganzem Herzen ein gutes und glückliches neues Jahr zu wünschen. Möge Gott Sie und Ihre Lieben mit seiner Gnade und seinem Segen erfüllen und alle Tage begleiten!

Im diesem Jahr 2026 möchten wir für den Distrikt zwei Akzente setzen.

Der erste besteht im vermehrten und gezielten Gebet um Ordensberufungen. In den letzten Jahren haben wir wiederholt auf das Gebet um Berufungen Wert gelegt, zuletzt wollte unser Generaloberer das ganze Heilige Jahr 2025 zu einem Jahr der Berufungen machen. – Wir dürfen feststellen, dass das Gebet wirksam war: Unser Distrikt zählt aktuell 15 Seminaristen, die sich auf das Priestertum vorbereiten! Und für den kommenden Herbst gibt es schon wieder drei Kandidaten für den Seminareintritt.

Nun wollen wir in ähnlicher Weise beten, damit es mehr Ordensberufungen gibt. Um die Wichtigkeit des Ordensstandes in der Kirche zu veranschaulichen, vergleiche ich die Ordensleute gerne mit Herz und Lunge in unserem Leib. Die Priester sind nach außen sichtbar und wirksam tätig und entsprechen den Händen. Wenn Herz und Lunge ihre Arbeit nicht tun, werden die Hände schlaff oder können gar nichts mehr tun. So braucht es notwendigerweise in der Kirche die Ordensleute, die durch Ihre Gottverbundenheit, ihr Gebet und Opfer die Gnaden vom Himmel herabziehen, welche die Priester dann austeilen!

Beten wir, dass immer mehr von unseren guten jungen Katholiken den Mut aufbringen, sich für das Ordensleben zu entscheiden!

Der zweite Akzent besteht im gemeinsamen Begehen der Herz-Mariä-Samstage. Maria hat in Fatima um die Sühnekommunion gebeten. Acht Jahre später präzisierte sie ihre Wünsche. Wir versuchen, diesen Wünschen nachzukommen, in dem wir in vielen Messzentren an den ersten Monatssamstagen eine Sühneandacht halten. 2026 wollen wir im Distrikt gemeinsam die Sühnekommunion an fünf aufeinanderfolgenden ersten Samstagen praktizieren, und zwar von Juni bis Oktober, also genau zwischen den Jahrestagen der ersten und letzten Erscheinung Mariens in Fatima (13. Mai und 13. Oktober). 

Wenn der Himmel so offensichtlich die Verehrung des Unbefleckten Herzens Mariens will, ist es nur klug, dass wir uns auf diese Weise ganz Maria anvertrauen. Wie sehr die Muttergottes die Seelen umzugestalten vermag, zeigt ein Blick darauf, wie sich die Seherkinder von Fatima geheiligt haben, zu welcher Vollkommenheit sie sich emporgeschwungen haben. Jacinta beispielsweise war ganz erfüllt von der Liebe zu Jesus und Maria. Kurz bevor sie ins Krankenhaus gebracht werden musste, sagte sie: „Könnte ich doch in jedem Herzen die Flamme entzünden, die in meiner Brust brennt, und mich das Herz Jesu und Mariens so sehr lieben lässt!“

Ihre Cousine Lucia sagte über sie: „Bei Jacinta spürte ich das, was man gewöhnlich bei einem heiligmäßigen Menschen wahrnimmt, der in allem mit Gott verbunden ist. Jacinta zeigte stets ein sehr ernstes, bescheidenes und liebenswürdiges Verhalten, das in allem die Gegenwart Gottes widerzuspiegeln schien, eine Eigenschaft, die man sonst nur bei älteren Menschen von hoher Tugend findet. Ich sah bei ihr nie jene übertriebene Leichtfertigkeit, jene bei kleinen Mädchen häufige Begeisterung für Schmuck und Spiel. (Das gilt nur für die Zeit nach den Erscheinungen, denn vorher war sie die Erste an Ausgelassenheit und Launenhaftigkeit).“

Mögen uns die drei Seherkinder, die mittlerweile im Himmel vereinigt sind, helfen, das Unbefleckte Herz Mariens gebührend zu verehren!

Gerne zitiere ich an dieser Stelle aus einem Interview von Pater Paul Egli anlässlich seines goldenen Priesterjubiläums. Pater Egli hatte Jahrzehnte als Missionar gewirkt und sich schließlich in fortgeschrittenem Alter der Priesterbruderschaft angeschlossen. Er starb vor 15 Jahren.

„Liebet einander mehr und verzeiht einander schnell! Bewahrt die hl. Tradition und den wahren katholischen Glauben. Weiht eure Familien in diesen schwierigen Zeiten dem Unbefleckten Herzen Mariens. Sie war und ist die Miterlöserin, die Vermittlerin aller Gnaden und die Siegerin in allen Schlachten. Betet treu und demütig den täglichen Rosenkranz.“

Mit priesterlichen Segensgrüßen

Vorwort des Distriktoberen

Liebe Gläubige, Freunde und Wohltäter!

Seien Sie bitte nicht erstaunt, in diesem 

Mitteilungsblatt nichts zu finden über das Glaubensfest vom 13. Dezember in Friedrichshafen. Grund dafür ist der sehr frühe Redaktionsschluss, der notwendig war, damit Sie das Blatt trotz der Feiertage rechtzeitig in den Händen halten.

Ich möchte die Gelegenheit nutzen, Ihnen von ganzem Herzen ein gutes und glückliches neues Jahr zu wünschen. Möge Gott Sie und Ihre Lieben mit seiner Gnade und seinem Segen erfüllen und alle Tage begleiten!

Im diesem Jahr 2026 möchten wir für den Distrikt zwei Akzente setzen.

Der erste besteht im vermehrten und gezielten Gebet um Ordensberufungen. In den letzten Jahren haben wir wiederholt auf das Gebet um Berufungen Wert gelegt, zuletzt wollte unser Generaloberer das ganze Heilige Jahr 2025 zu einem Jahr der Berufungen machen. – Wir dürfen feststellen, dass das Gebet wirksam war: Unser Distrikt zählt aktuell 15 Seminaristen, die sich auf das Priestertum vorbereiten! Und für den kommenden Herbst gibt es schon wieder drei Kandidaten für den Seminareintritt.

Nun wollen wir in ähnlicher Weise beten, damit es mehr Ordensberufungen gibt. Um die Wichtigkeit des Ordensstandes in der Kirche zu veranschaulichen, vergleiche ich die Ordensleute gerne mit Herz und Lunge in unserem Leib. Die Priester sind nach außen sichtbar und wirksam tätig und entsprechen den Händen. Wenn Herz und Lunge ihre Arbeit nicht tun, werden die Hände schlaff oder können gar nichts mehr tun. So braucht es notwendigerweise in der Kirche die Ordensleute, die durch Ihre Gottverbundenheit, ihr Gebet und Opfer die Gnaden vom Himmel herabziehen, welche die Priester dann austeilen!

Beten wir, dass immer mehr von unseren guten jungen Katholiken den Mut aufbringen, sich für das Ordensleben zu entscheiden!

Der zweite Akzent besteht im gemeinsamen Begehen der Herz-Mariä-Samstage. Maria hat in Fatima um die Sühnekommunion gebeten. Acht Jahre später präzisierte sie ihre Wünsche. Wir versuchen, diesen Wünschen nachzukommen, in dem wir in vielen Messzentren an den ersten Monatssamstagen eine Sühneandacht halten. 2026 wollen wir im Distrikt gemeinsam die Sühnekommunion an fünf aufeinanderfolgenden ersten Samstagen praktizieren, und zwar von Juni bis Oktober, also genau zwischen den Jahrestagen der ersten und letzten Erscheinung Mariens in Fatima (13. Mai und 13. Oktober). 

Wenn der Himmel so offensichtlich die Verehrung des Unbefleckten Herzens Mariens will, ist es nur klug, dass wir uns auf diese Weise ganz Maria anvertrauen. Wie sehr die Muttergottes die Seelen umzugestalten vermag, zeigt ein Blick darauf, wie sich die Seherkinder von Fatima geheiligt haben, zu welcher Vollkommenheit sie sich emporgeschwungen haben. Jacinta beispielsweise war ganz erfüllt von der Liebe zu Jesus und Maria. Kurz bevor sie ins Krankenhaus gebracht werden musste, sagte sie: „Könnte ich doch in jedem Herzen die Flamme entzünden, die in meiner Brust brennt, und mich das Herz Jesu und Mariens so sehr lieben lässt!“

Ihre Cousine Lucia sagte über sie: „Bei Jacinta spürte ich das, was man gewöhnlich bei einem heiligmäßigen Menschen wahrnimmt, der in allem mit Gott verbunden ist. Jacinta zeigte stets ein sehr ernstes, bescheidenes und liebenswürdiges Verhalten, das in allem die Gegenwart Gottes widerzuspiegeln schien, eine Eigenschaft, die man sonst nur bei älteren Menschen von hoher Tugend findet. Ich sah bei ihr nie jene übertriebene Leichtfertigkeit, jene bei kleinen Mädchen häufige Begeisterung für Schmuck und Spiel. (Das gilt nur für die Zeit nach den Erscheinungen, denn vorher war sie die Erste an Ausgelassenheit und Launenhaftigkeit).“

Mögen uns die drei Seherkinder, die mittlerweile im Himmel vereinigt sind, helfen, das Unbefleckte Herz Mariens gebührend zu verehren!

Gerne zitiere ich an dieser Stelle aus einem Interview von Pater Paul Egli anlässlich seines goldenen Priesterjubiläums. Pater Egli hatte Jahrzehnte als Missionar gewirkt und sich schließlich in fortgeschrittenem Alter der Priesterbruderschaft angeschlossen. Er starb vor 15 Jahren.

„Liebet einander mehr und verzeiht einander schnell! Bewahrt die hl. Tradition und den wahren katholischen Glauben. Weiht eure Familien in diesen schwierigen Zeiten dem Unbefleckten Herzen Mariens. Sie war und ist die Miterlöserin, die Vermittlerin aller Gnaden und die Siegerin in allen Schlachten. Betet treu und demütig den täglichen Rosenkranz.“

Mit priesterlichen Segensgrüßen

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